Aierschachdl

Chronik

 

Der Wunsch der Aktiven der KGO ein Vereinsheim zu haben, in dem man ungestört vereinsinterne Sitzungen, Proben aller Art sowie auch kleine Veranstaltungen abhalten kann, hat den damaligen Präsidenten Werner Koch und seine Mannen veranlasst, ein geeignetes Domizil zu suchen. Man hat es gefunden in der Lachnerstraße 3.

1968 bauten KGO-Aktive in vielstündiger Freizeitarbeit aus einer Wagenremis die gewünschten Räume. Decken und Wände wurden mit Eierverpackungskartons belegt, was dem Lokal den vieldeutigen Namen „Aierschachdl“ einbrachte. Sichtbares Gebälk wurde belassen, dekoratives Gebälk wurde hinzugefügt. Eine rustikale Theke, der große, ovale Tisch, alles selbst gebastelt, gaben dem Raum wohltuende Behaglichkeit

Ein Gemälde ca. 450cm + 220cm, von G. Heinold gemalt zierte die große Rückwand. Planung, Organisation und Bauleitung, tatkräftige Mithilfe eingeschlossen, besorgte Rolf Hennrich.

1978, zum zehnjährigen Bestehen der „Aierschachdl“, hat Rolf Hennrich mit einigen Aktiven die Räume gründlich renoviert. Das alte Gemäuer erstrahlte in neuem Glanz. Mit geladenen Gästen wurde das „Zehnjährige“ gebührend gefeiert. Präsident der KGO war damals Peter Küchlin, das Symbol zu diesem Ereignis schuf Gustav Heinold.

1980 kam der große Schock: Die Räume mussten uns wegen Umbau gekündigt werden. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe wurde Rolf Hennrich, Vizepräsident der KGO, fündig. Hier in der Ostend-   straße 5, in der ehemaligen Wannenbadeanstalt, sollte nun die neue „Aierschachdl“ entstehen. Aus fünf Badekabinen einen Raum zu schaffen, wie er hier verwirklicht wurde, dazugehört Mut und Ausdauer und Leute, die mittun. Präsident Werner Koch und sein Vizepräsident Rolf Hennrich machten „Nägel mit Köpfen“: Mauern wurden abgerissen, hierbei konnte uns der ehemalige Präsident der KGO Winderlich als Architekt beraten, der Boden wurde herausgerissen und durch neues Material ersetzt. Wasser- und Elektroinstallationen sowie Gasleitungen mussten neu verlegt werden. Türen wurden eingebaut, der „Klo“ wurde renoviert, Eingang und Außenfassade wurden hergerichtet und gestrichen und… und… und. Es war Knochenarbeit, die hier in über 1100 Arbeitsstunden ohne Entgelt freiwillig geleistet wurde.

 

Jetzt sin mer fertig, Gott sei Dank,

des obends schaffe macht oim krank,

doch allen zur Fraid hen mir des gmacht,

jetzt mache mir wieder Fasenacht.

 

Bauleitung und Organisation: Rolf Hennrich – Mitgestaltung am Innenausbau: Gustav Heinold, der auch das Großbild entworfen und gemalt hat. Nachfolgend die Aktiven, die hier Zeit geopfert und Schweiß vergossen haben, um dieses Bauwerk zu realisieren:

Reihenfolge der hier aufgeführten Namen nach Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden

Jörg Hartmann
Paul Rieber
Ralf Hennrich
Horst Vogt
Adolf Guth
Thomas Kalesse
Heinz Roser
Hardi Vogel
Martin Lutz
Arthur Koreimann
Max Stern
Kurt Streib
Michael Mitschele
Udo Bauer
Joachim Matiasch
Werner Eiermann
Gert Brandstädter
Dieter Köstmeier
Dieter Peter
Jürgen Streib
Wolfgang Muchow
Robert Meillet
Elvira Streib
Werner Obel
Irma Plock
Lilo Brandtstädter
Else Röckinger
Edith Kalesse
Uli Curth
Gertrud Roser
Edelgard Hennrich
Gerda Koch

Die Finanzierung unseres Bauvorhabens „Aierschachdl“ wäre ohne das Wohlwollen einiger Geschäftsleute nur sehr schwer möglich gewesen, denn
„Wer kann das bezahlen?
Wer hat so viel Geld? ...“

Es gingen Sach- und Geldspenden ein, die all´ unsere Erwartungen übertrafen.

Wir bedanken und bei den nachfolgend genannten Firmen sehr herzlich für ihre großzügige Hilfe:

Firma E. Allmendinger
Firme A. Argast
Herr E. Eichsteller
Firma H. Eppele
Firma Geiger
Herr Direktor Hess Molkereizentrale Südwest
Firma K. Kalesse
Firma H. Leverkus
Firma D. Lucas
Firma G. Rüssel
Firma S. Springer
Firma M. Stoll
Firma D. Voigt